Erfahrung trifft Innovation:

Wie wir gesünder wohnen können

Der Autor Ernst Schwarzhans zeigt in seinem Buch »gesünder wohnen, besser leben«, wie altes Wissen mit neuen Methoden den Schutz der eigenen vier Wände gegen Belastungen gewährleistet – damit unser Heim zum gesunden Zuhause wird.

Buch »gesünder wohnen, besser leben«

Erfahrung trifft Innovation:
Wie wir gesünder wohnen können

Wohngesundheit – was ist das? Noch immer beachten wir viel zu wenig, wo, wie und womit wir unsere Wohnung, unser Haus errichten. Wie sehr die Grundrissplanung, die Bauausführung und die verwendeten Baumaterialien auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit Einfluss haben, erklärt der Geobiologe Ernst Schwarzhans in seinem Buch. Als Bau- und Einrichtungsberater weiß er aus langjähriger Erfahrung, was Schadstoffbelastungen durch Kunststoffbeläge und Heimtextilien, aber auch Elektrosmog, Feinstaub und chemische Rückstände in unserem Organismus anrichten.

Denn: Die eigenen vier Wände können krank machen.

Aus dem Inhalt

  • Wie unsere Wohnverhältnisse unsere Gesundheit beeinflussen
  • Möglichkeiten zur Qualitätsverbesserung des Trinkwassers
  • Licht und Farbe – die Energie- und Informationsträger
  • Geobiologie – das Wissen um die Strahlen
  • Harmonische Wohnraumgestaltung: Wie Energien, Farben und Formen wirken

Das Buch mit 256 Seiten wird am 15. Oktober 2018 vom Kneipp Verlag Wien herausgegeben.

ISBN 978-3-7088-0749-2

Preis: Euro 39,00 zzgl. Verpackung und Versand

Was treibt Sie voran, Herr Schwarzhans?

An Stelle eines Vorworts

Herr Schwarzhans, Sie sind in Dalaas aufgewachsen und Sie wohnen seit 35 Jahren in Bludenz. Was hat sich seit der Jahrtausendwende verändert?
In den vergangenen zwei Jahrzehnten verteuerten sich die Grundstücke im Alpenraum vor allem aufgrund der steigenden Touristenzahlen. Viele Familien konnten sich nur mehr die preisgünstigen Wohnungen und Häuser an belasteten Plätzen leisten, obwohl beide Partner arbeiten. Deshalb befinden sich viele Wohngebäude in der Nähe von Hochspannungsleitungen, von Trafo-, Eisenbahn- und Seilbahnstationen, von Kraftwerken, Umspannwerken, Flugschneisen und Telefonrichtfunkmasten. Und vor allem: Unsere Welt hat sich aufgrund der digitalen Kommunikation in vielen Bereichen beschleunigt. Alles soll immer noch schneller funktionieren, viele sind dadurch überfordert. Dazu kommt noch, dass an die Auswirkungen von Elektrosmog mit der steigenden Nutzung des Mobilfunks nicht gedacht wird.

Als Generalunternehmer für den Innenausbau beraten Sie Ihre Kunden über den Einsatz bestimmter Materialien in Wohnräumen, die vor Strahlen schützen. Wie kam es dazu?
Ja, das war so: Ende der 1970er Jahre machte ich mich mit meinem Partner, einem Raumausstatter, selbstständig. Ich bin ursprünglich gelernter Bankkaufmann, ließ mich aber Anfang der 1980er Jahre zum Bodenleger ausbilden und erweiterte später mein Unternehmen von der Planung bis zum schlüsselfertigen Gebäude. Seither führen wir im Bereich der Innenausstattung viele Tätigkeiten mit eigenen Mitarbeitern durch. Außerdem beschäftige ich mich seit geraumer Zeit mit Hypnose, Psychologie, Naturwissenschaften, Biologie und Geologie. Als ich mich schließlich zum Geobiologen ausbilden ließ, erkannte ich den Einfluss der Strahlen auf unsere Gesundheit und lernte damit umgehen. Neben den Themen Farbe und Energie setze ich nun auch dieses Know-how bei den Beratungen im Bereich der Innenausstattung von Hotels und Einfamilienhäusern ein und berücksichtige zusätzlich die Einflüsse von Materialien (Böden, Stoffe, Farbe, Bettwaren, Lampen, Möbel) auf unsere Gesundheit. Außerdem übernehme ich beim Einkauf von Materialien viele er Richtlinien wie »Der blaue Engel«, »Eco Institut«, »Deutsche Gütergemeinschaft RAL«, »Öko Control«, »Emissionsklasse für Möbel A«, »EC 1«, »Textiles Vertrauen« und »Global Organic Textile Standards«. Alle diese Standards haben mich dazu gebracht, mit Firmen zu kooperieren, die nicht nur diese Voraussetzungen erfüllen, sondern es mir auch ermöglichen, mit ihnen gemeinsam neue Materialien zu kreieren, die durch die verwendeten Ausgangsstoffe schädliche Strahlen ableiten. Damit kann ich mich vor Elektrosmog schützen.

Was ist eigentlich der von Ihnen angesprochene Elektrosmog?
Die digitale Vernetzung führt dazu, dass neben den Fernseh- und Radiogeräten, Computer und Telefonsystemen auch im Haushalt immer mehr belastende Geräte verwendet werden, die magnetische Funkwellen in verschiedenen Frequenzen aussenden. So entsteht ein Cocktail aus vielen unsichtbaren Strahlen. Zudem wird auch das Netz von Richtfunkanlagen laufend erweitert, und die Leistungen des Funknetzes werden durch den steigenden Konsum immer mehr angehoben. In vielen Wohnungen befinden sich nicht geschirmte Lampensysteme, die schädliche elektromagnetische Felder hervorbringen. Deshalb sind die Auswirkungen auf das Nervensystem nicht zu übersehen. Gefährlich ist es auch, Häuser und Wohnungen in Holzbauweise ohne geschirmte Kabel für die elektrischen Installationen auszuführen, weil Holz die Eigenschaft hat, Strahlung zu speichern. Dadurch kann die Strahlung an die Menschen ankoppeln und den Organismus belasten.

Genau genommen ist also beim Bau eines Hauses auf viel mehr zu achten als nur darauf, was innerhalb der vier Wände passiert, ist das richtig?
Ja, so stellt zum Beispiel das Trinkwasser ein weiteres Problem dar. Es wird zwar jährlich durch die zuständigen Stellen der Landesregierungen nach verschiedenen Inhaltsstoffen geprüft, und die Wasserentnahmen erfolgen nur von den Wasserfassungen. Es wird jedoch nicht darauf geachtet, welche Schadstoffe sich durch lange oder alte Rohrleitungen und die Hausinstallation anreichern können. Ebenso werden keine Prüfungen in Bezug auf Medikamentenrückstände und Hormone durchgeführt.

Wir werden also anhand Ihres Buches erfahren, wie wir durch verschiedene Maßnahmen gesünder wohnen und daher besser leben können.
Selbstverständlich, und nicht nur das: Ich habe mein Hauptaugenmerk darauf gelegt zu erklären, warum wir verschiedene Vorkehrungen in unseren Wohnräumen und mehr noch beim Bau unseres Heimes treffen müssen. Ich beginne daher mit der Wasserversorgung, denn Wasser ist Leben, setze fort mit Wirkung und Einfluss von Farben und Licht, denn ohne sie würden wir nicht existieren können, leite schließlich über zur Geobiologie, dem Wissen über Strahlen, und beende mein Buch mit den Gedanken zur harmonischen Wohnraumgestaltung. Dazu finden Sie in jedem Kapitel ganz praktische Vorschläge zur Verbesserung Ihrer Wohnqualität. Eine Fotostrecke aus der soeben fertiggestellten Eigentumswohnung eines Kunden dokumentiert, wie ich dessen Heim mit sinnvollem Strahlenschutz versehen und zugleich mit ihm gemeinsam harmonisch gestaltet habe. Indem ich hier veranschauliche, wie sich Ästhetik mit gesund erhaltender Technik verbinden lässt, wird die Grundlage für ein besseres Leben sichtbar. Mir bleibt nur zu hoffen, dass meine Ausführungen nicht nur dem Verständnis für meine Arbeit und meine Anliegen dienen werden, sondern auch zu einem guten Leben auf diesem Planeten beitragen können.

Geobiologie oder das Wissen um Strahlung

Wenn wir von Geobiologie sprechen, so meinen wir ein weites Forschungsfeld, das grob gesagt die Methodik der Geowissenschaften und jene der Biologie miteinander verknüpft. Es handelt sich also dabei um nichts Geringeres als um das Wissen über Entstehung, Entwicklung und Veränderung der Erde in Interaktion mit den auf ihr lebenden Organismen. In diesem Kapitel wollen wir uns also den Auswirkungen
von Strahlen auf unser Leben und unsere Gesundheit widmen. Denn gerade das Wissen um diese physikalischen Kräfte ist die Voraussetzung für ein gutes Leben in den eigenen vier Wänden. Worauf aber müssen wir achten? Zunächst müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass wir ständig Strahlungen ausgesetzt sind. Wirken diese Strahlungen schädlich, so bezeichnen wir sie als geopathische Störzonen, wobei Geopathie die Lehre der Wirkung von Erdstrahlung auf einen lebenden Organismus ist. Unter Erdstrahlungen wiederum sind alle auf der Erdoberfläche wahrnehmbaren Störungen oder Anomalien des Erdmagnetfeldes zu verstehen, die durch physikalische Kräfte im Boden verursacht werden. Wenden wir uns also der Entstehung der Erdstrahlung zu.

Aufbau der Erde in Schichten

Aufbau der Erde in Schichten

Die Erde und ihr Raumgebiet

Für ein näheres Verständnis beginnen wir zunächst mit der Erklärung zum Aufbau der Erde: Unser Planet ist in verschiedenen Schichten aufgebaut. So leben wir auf der dünnsten äußeren, der sogenannten Erdkruste, die je nach Ort und geologischer Formation zehn bis ungefähr 30 Kilometer Dicke oder Tiefe erreicht.

Ab 30 Kilometer Tiefe wird das Gestein durch hohen Druck und immer stärker ansteigende Temperaturen plastischer – wir sprechen vom Erdmantel. Der obere Mantelbereich umfasst in etwa. 120 bis 660 Kilometer Tiefe. Danach beginnt der untere Mantelbereich bis ungefähr 2900 Kilometer tief ins Erdinnere. Die Temperatur beträgt in diesem Bereich schon circa 2700 °C. Im Erdmantel kommt es zu Konvektionsbewegungen durch die Erhitzung des Gesteinsmaterials, das zur Erdkruste aufsteigt, abkühlt und wieder versinkt. Heiße Gesteinsmassen können bis zu drei Zentimeter pro Jahr aufsteigen, wodurch die Kontinentalplatten in der Erdkruste bewegt werden. Die Drift der Kontinente, die Auffaltung von Gebirgen und auch viele Vulkanausbrüche sind auf Konvektionserscheinungen zurückzuführen.

Schließlich liegt in ca. 6380 Kilometer Tiefe der Erdkern, wo 3,5 Millionen bar Druck herrschen. Deshalb bilden Nickel und Eisen, die an der Erdoberfläche bei einer Temperatur von 5000 °C gasförmig wären, hier eine feste Metallkugel. Die Hitze im inneren Erdkern entsteht durch den radioaktiven Zerfall von Elementen. Er ist der Motor für die Bewegungen im Erdinneren und schließlich auch für die Rotationsbewegung unseres Planeten.

Die Magnetosphäre der Erde – der unsichtbare Schutzschild

Die Rotation des Eisenkerns erzeugt zugleich das Erdmagnetfeld, das für das Leben auf der Erde eine der Voraussetzungen für das Vorhandensein von Wasser und Luft ist, denn es schützt vor kosmischer Strahlung, die ihrerseits von der Sonne, unserer Milchstraße und fernen Galaxien auf die Erde gelangt. Sie besteht aus Teilchen, die so viel Energie besitzen, dass sie das Leben auf der Erde zerstören könnten. Da das Erdmagnetfeld die ganze Erde umhüllt, werden die Teilchen aus dem All entlang der Magnetfeldlinien oder Gitternetze um die Erde herum gelenkt und verschwinden wieder im All. An den magnetischen Polen können diese Teilchen aber leichter zur Erde gelangen. Die Magnetfeldlinien, die dabei entstehen, ziehen sich in Nord-Süd sowie West-Ost und dazu noch einmal diagonal um den Globus.

Das Erdmagnetfeld

Das Erdmagnetfeld bietet Schutz
vor kosmischer Strahlung

Wissenswertes über den Schlafplatz

Es geht hier um den regenerativen Schlaf, den einzigen, der auch gesund ist. Nachdem wir mithilfe der Wünschelrute festgestellt haben, wo sich im Schlafbereich schädliche Störzonen befinden, sollten Möbel und Betten entweder umgestellt, die Zimmer gewechselt oder die Räume mit speziellem Material saniert, also »entstört« werden.

Zunächst kann man sich damit behelfen, Metallteile zu entfernen. Zusätzlich haben Techniker Produkte entwickelt, die elektrische Störfelder entschärfen. Gleichzeitig kann die Globalgitternetzstrahlung abgeschirmt werden. Die statische Aufladung durch Elektrogeräte und Teppichböden sollte durch geeignete Maßnahmen vermindert werden. Dafür braucht man nicht einmal einen Elektroanschluss, denn es wurden Produkte entwickelt, die wartungsfrei sind und dauerhaft Schutz bieten. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem Angebot der »Geovital-Akademie« gemacht, deren Produkte auf Basis der physikalischen Abschirmung entwickelt wurden.

Vermessung der Schlafstelle

Bevor die Entscheidung über die Art der Abschirmung im Bereich von Elektrosmog und Erdstrahlung gefällt wird, muss eine Vermessung der Schlafstelle erfolgen. Begonnen wird mit der Körpermessung. Das jeweilige Ergebnis zeigt, wie viel Spannung der Körper, gemessen in Volt pro Meter (V/m), am Schlafplatz aufnimmt. Die medizinischen Empfehlungen liegen bei einem Wert unter 30 V/m. Der niederfrequente magnetische Wert Nano-Tesla (nT) wird als stark bezeichnet, wenn er bei der Messung 100 nT übersteigt.

Niederfrequenzmessung

Haushaltsstrom erzeugt ein niederfrequentes Feld von 50 Hertz. Überall dort, wo sich Stromleitungen befinden, wird ein elektrisches und ein magnetisches Feld erzeugt. Zusammengenommen bezeichnet man dies als elektromagnetisches Feld, das man an der Wand messen kann. Je nach Baumaterial strahlt dieses Spannungsfeld bis zu zwei Meter von der Wand ab. Speziell im Schlafbereich ist die Niederfrequenzstrahlung ein großes Problem, da die Betten in der Regel direkt an der Wand stehen und man somit dieses Spannungsfeld im Schlafbereich und an der Person wiederfindet. Transformatoren und Überlandleitungen, sowie Bahn oder Straßenbahn können zudem im Niederfrequenzbereich unangenehme Magnetfelder produzieren, was ebenfalls abzuklären ist.

Hochfrequenzmessung

Hochfrequente Felder durchstrahlen Gegenstände, Wände und andere Materialien. Da der Mensch wie eine Antenne diese Frequenzen aufnimmt, favorisieren Mediziner die geobiologische Messmethode in Mikrovolt (μV), indem durch den körperlichen Kontakt mit der Antenne des Messgeräts, der sogenannten Körperankopplung, die ankommende Leistung des Senders gemessen wird. Diese Messmethode spiegelt die tatsächliche Belastung für die jeweilige Person wieder. Auch hier sollte der Messwert 30 μV nicht überschreiten. Ist dies doch der Fall, sind Abschirmungen nach Faraday (»Faraday’scher Käfig«) dringendst angeraten. Ziel ist, zumindest im Schlafzimmer wieder unter die Maximalwerte von 30 μV zu gelangen und dem Körper acht Stunden Pause gönnen zu können, damit Regenerationsprozesse wieder funktionieren können.

Messung der Gitternetze und Aufspüren von Wasseradern

Das Ausloten der Gitternetze und Wasseradern erfolgt mittels diverser Ruten und wird durch eine speziell für diesen Zweck entwickelte Methode ausgeführt, um die jeweilige Art der Strahlung zu erkennen. Nach erfolgter Messung erstellt der Experte ein Messprotokoll, in dem die Probleme angeführt und Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden.

Möglichkeiten der Sanierung

Unser Leben ist elektrifiziert, allerdings nicht mit dem natürlichen Gleichstrom, auf dessen Basis die gesamte Kommunikation im Körper funktioniert, sondern mit dem sehr belastenden 230-Volt-Wechselstrom. Dieser niederfrequente Elektrosmog stört wesentliche Funktionen im Körper des Menschen. Klar ist, dass sich unser Körper nachts regenerieren können muss. Wenn wir aber im wahrsten Sinn des Wortes auch nachts »unter Strom« stehen, so wird diese Tatsache einen gewissen Einfluss auf unseren Schlaf haben. Daher ist es sinnvoll, gerade den Schlafplatz so zu sanieren, dass der dort fließende Hausstrom während der Nacht ausgeschaltet wird, was am besten mit einem Netzfreischalter möglich ist. Damit wäre der Niederfrequenzbereich messbar ausgeschaltet. Für die Sanierung der Störungen durch Hochfrequenz und Elektrosmog gibt es weitere Maßnahmen, zu welchen wir gleich kommen werden, da eine geglückte Abschirmung Hand in Hand gehen muss mit folgenden Maßnahmen:

  • Abschirmfarbe
  • Erdung
  • Abschirmstoffe
  • Abschirmgewebe
  • Netzfreischalter
  • Strahlenschutz

Abschirmfarbe

Eine Abschirmfarbe hat in der Regel zwei Funktionen: Zum einen schützt sie vor dem Hausstrom, also der Niederfrequenz, denn sie leitet den Strom durch eine spezielle Erdung ab. Zum anderen erzeugt sie bei richtiger, flächendeckender Aufbringung ohne Lücken einen Faraday’schen Käfig und leitet so auch die Hochfrequenz ab. Aus heutiger Sicht empfiehlt sich die Abschirmfarbe T98 der Geovital-Akademie, denn sie bewies nach ihrem Einsatz beim Nachmessen die höchsten Schirmwerte. Durch die spezielle Zusammensetzung der T98 werden 15 Prozent der Hochfrequenzstrahlung in Wärme umgewandelt, 85 Prozent werden gespiegelt. Die Schirmleistung beträgt also 100 Prozent. Zudem ist diese Farbe für Menschen sehr gut verträglich. Werte von 99,7 Prozent sind in der Schirmung viel zu wenig und nicht zu empfehlen. Bei zweilagigem Einsatz beträgt die Schirmleistung der T98-Farbe bis 50 Dezibel, während Industriefarben sich um die 20 Dezibel einpendeln. Dazu nur kurz: Die Abschirmleistung wird in Dezibel gemessen, wobei jedes Dezibel mehr eine Verdoppelung der Schirmleistung bedeutet.

Beim praktischen Einsatz haben wir auch festgestellt, dass die Verbrauchsmenge der Industriefarbe deutlich höher ist, als jener der T98-Farbe. Unser Grundsatz ist, die besten und sichersten Materialien zu verwenden und zu empfehlen.

Sonstige Strahlenschutzstoffe

Nach der Fassaden- und Dachsanierung mittels Strahlenschutzgewebes wurden im Innenraum folgende zusätzliche Strahlenschutzmaßnahmen ausgeführt: in der Fichtenstube wurden Vorhang- und Bezugsstoffe mit Strahlenschutzfunktion aus reiner Schurwolle verwendet und zusätzlich Netzfreischalter eingebaut.

Die Vorhang- und Bezugsstoffe in diesem Warteraum verbessern mit ihrer besonderen Funktion den Schutz gegen hochfrequente Strahlung. Da der Sessel auf Holz steht und Holz die Strahlung im hochfrequenten Wellenbereich speichert, ist es wichtig, Strahlenschutzstoffe zu verwenden. Einen weiteren Wohlfühlfaktor bietet der Einsatz reiner Neuseelandwolle mit ihren zusätzlichen besonderen Eigenschaften.

Schlafzimmer mit Abschirmungen nach Faraday und zusätzlichem Netzfreischalter.Sämtliche Bezugsstoffe, Sitzauflagen und Bettwaren sind aus reiner neuseeländischer Wolle mit der besonderen Funktion für die Minimierung der Hochfrequenzeinstrahlung. Gegen die niederfrequente Erdstrahlung, also Wasser, Verwerfung und Gitternetze, wurden Interferenzmatten unter den Lattenrost gelegt.

Ein Leseraum wurde mit einem Strahlenschutzvorhang und Bezugsstoffen zurAbsorption in den Geweben ausgestattet. Die Sanierung erfolgte nach Faraday im Anschluss an die Strahlenschutzverbesserung mit der T98-Farbe. Als weitere Maßnahme konnte das elektromagnetische Feld der Stehlampe durch den Austausch der elektrischen Kabel in geschirmte Kabel verbessert werden.